Sozialer Wohnungsbau Lemgo Spiegelberg

  • Foto 582
  • Foto 583 Foto 584 Foto 585 Foto 589 Foto 586 Foto 587 Foto 588 Foto 515 Foto 514 Foto 571

Zwei Gebäude teilen sich Laubengang und Aufzug. Die gemeinsame Erschließung spart nicht nur Kosten, sondern gewährleistet die Barrierefreiheit der Wohnungen.
Die gemeinnützige Stiftung Eben-Ezer und die Westfälisch-Lippische Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH (WLV) haben sich zum Ziel gesetzt, kostengünstigen sozialen Wohnraum für Singles zu schaffen.
Dem Mehrfamilienhaus sieht man trotzdem nicht an, dass es sich um öffentlich geförderte Sozialwohnungen handelt.

Die 12 Single-Wohnungen haben eine Wohnfläche von jeweils 46 bis 47 m² bei optimalen Zuschnitt. Die flache Dachneigung ermöglicht die volle Ausnutzung des Dachgeschosses. Hier ist in jedem Gebäudeteil des Dachgeschosses nur jeweils eine Wohnung vorgesehen. Im Größeren Gebäude befindet sich im Dachgeschoss sogar ein Gemeinschaftsraum mit Küche, Bad und einem Gästezimmer, der von der Hausgemeinschaft genutzt werden kann. Da aus Kostengründen auf einen Keller verzichtet wurde, sind auch die Abstell-, Haustechnik- und Trockenräume im Dach untergebracht. Durch optimale Wärmedämmung, hocheffiziente Haustechnik und ein günstiges Verhältnis von Kubatur zu Außenfläche erreichen die Gebäude den KfW Effizienzhaus 70 Standard und erhalten daher attraktive Fördermittel.

Die Wohnungen haben EG Terassen, im OG Balkone mit Westausrichtung. Im Außenbereich gibt es Fahrradabstellräume und überdachte Müllcontainer-Stellplätze. Durch die Gliederung in zwei Gebäude entstehen zwei Brandabschnitte, zwei Außentreppen und die flächendeckende, vernetzte Brandmeldeanlage sorgen für überdurchschnittlichen Brandschutz.
(in Zusammenarbeit mit Architekt Wilfried Funke)