energetische Sanierung der Fassade und Erweiterung der Bürofläche Rathaus Bad Salzuflen

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Im Zuge der energetischen Sanierung der Fassade sollen auch die Dachflächen saniert werden und ein Teilbereich des Gebäudes erhält eine Aufstockung.
Das Rathaus aus den 1970er Jahren in Stahlbeton-Skelettbauweise mit Brüstungs- und Fassadenelementen aus Waschbeton ist nach heutigen Maßstäben energetisch nicht mehr zeitgemäß. Zudem reicht die Bürofläche für die vielfältigen Verwaltungsaufgaben nicht mehr aus. Waschbetonplatten und Fensterbänder werden zurückgebaut. Ersetzt werden sie durch eine vorgehängte Stahl-Glasfassade. Die Fensterflächen sind dreifachverglast und weisen innenliegenden Sonneschutz-Jalousien auf und lassen sich normal öffnen.
Im Zuge der energetischen Sanierung der Fassade sollen auch die Dachflächen saniert werden und ein Teilbereich des Gebäudes erhält eine Aufstockung, in der die Bauverwaltung Platz finden soll.
Zudem ist für die Entfluchtung des Gebäudes ein zusätzliche baulicher Rettungsweg als außenliegender Treppenturm erforderlich.
In der Bestandsfassade und den abgehängten Decken befinden sich Dämmstoffe aus karzinogenen Mineralfasern sowie gebundenes Asbest. Daher ist nach Rückbau der Fassade zunächst eine Schadstoffsanierung und -entsorgung erforderlich. Die abgehängten Decken und die Bodenbeläge werden nach Einbau der neuen Fassade erneuert. Aufgrund der Schadstoffsanierung („Schwarzbereiche“) kann der Bauablauf nicht Etagenweise erfolgen, sondern jeder der drei Gebäudeflügel stellt einen eigenen Bauabschnitt dar. Für den ersten Bauabschnitt wird die Stadt Ersatz-Büroflächen anmieten, für die weiteren Bauabschnitte wird innerhalb des Gebäudes in die neu fertiggestellten Flügel umgezogen.
Die Gesamtmaßnahme ist mit rund 12 Millionen Euro veranschlagt.