Dachsanierung einer denkmalgeschützten Sporthalle nach historisch vorhandener Konstruktion, 2017

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Das Dach der 1902-1904 erbauten und denkmalgeschützte Turnhalle einer Grundschule muss aufgrund von auftretenden Baumängeln saniert werden.
Das Dach der 1902-1904 erbauten und denkmalgeschützte Sporthalle muss aufgrund von - zum Teil schwerwiegenden - auftretenden Baumängeln saniert werden.
Die Sporthalle ist ein massiv errichtetes Ziegelbauwerk mit eine Dachkonstruktion aus Stahlbindern mit einer in den 1990er Jahren bereits schon einmal sanierten Dachabdichtung aus Bitumen und darüber liegenden Ziegeln, die jedoch nur zur Zierde über die Bitumeneindeckung verlegt worden war.
Größtes Problem an dem Dach ist der auftretende Tauwasserausfall oberhalb der alten Dämmung.
Die Feuchtigkeitsanstauung hat die alten Holzelemente der Dachkonstruktion so stark beschädigt, dass die Sparren teilweise sogar gebrochen sind.
Im Zuge der Sanierung soll der komplette Dachstuhl bis auf die Stahlbinderkonstruktion zurückgebaut werden.
Die neu eingesetzten Sparren werden ohne Dachüberstand auf die verbleibende Gebäudekonstruktion aufgesetzt. Der Dachüberstand wird mittels Ziersparrenköpfe, die in der Ebene der neuen Aufdachdämmung liegen, erzeugt. So erhält das Dach optisch von außen wieder seine ursprüngliche Position.
Zudem soll das Dach im Hinblick auf die historisch vorhanden gewesene Dacheindeckung wieder mit Bitumen eingedeckt werden, diesmal jedoch ohne Ziegel. Zusätzlich werden, ebenfalls in Anlehnung an das historische Vorbild, Fertiggauben aus Glas in den Dachstuhl integriert.