Parkhaus am Kreishaus Gütersloh

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Der Entwurf sieht ein Split-Level- Parkhaus mit halbgeschossig versetzt zueinander liegenden Parkebenen vor. Diese erstrecken sich über insgesamt 8 Halbgeschos- se, dabei liegt die untere Parkebene ein halbes Geschoss unterhalb der Oberkan- te des Erdreiches. Die obersten Parkebenen liegen offen ohne Überdachung. Die Erschließung der verschiedenen Ebenen erfolgt über Halbrampen innerhalb des Gebäudes. Diese Form der Organisation ermöglicht eine besonders ökonomische Anordnung der Stellplätze und damit eine sehr gute Ausnutzung der zur Verfügung stehenden Fläche.
Durch die offene Gestaltung der Ebenen zueinander kann zudem ein hoher Grad an Transparenz innerhalb des Gebäudes erreicht werden.
Durch die offene Gestaltung der Ebenen zueinander kann zudem ein hoher Grad an Transparenz innerhalb des Gebäudes erreicht werden.
Der geforderte Stellplatzbedarf von mindestens 350 Plätzen kann mit einer Anzahl von insgesamt 373 vorgesehenen Stellplätzen gut erfüllt werden. In das Gebäude integriert ist zudem eine Fahrrad-Abstellanlage, die als separat abschließbarer Bereich konzipiert ist und Platz für insgesamt 40 Fahrräder in zwei Fahrradboxen bietet. Es sind sowohl Ladestationen für Elektroautos, als auch Lademöglichkeiten für E-Bikes vorhanden, die sich an einem zentralen E-Mobilitätspunkt an der südöstlichen Gebäudeecke konzentrieren. Die Gebäudekubatur ist in seiner Gesamtheit kompakt und klar.
Die Fassade zeigt sich dabei kontrastreich und ausdifferenziert in unterschiedlicher Materialität. Dabei entwickeln sich massiv anmutende Elemente mit Mauerwerksverblendern als mäandrisch verlaufende Linien über die Fassade. Diese werden von einer mild strukturierten Wandbegrünung durchzogen, die mit der klar gerasterten Architektur harmonisiert und die harten Strukturen durch ihre Lebendigkeit vabmildert. Die Gliederung der facettenreichen Fassade fördert das sehr individuelle Erscheinungsbild des Gebäudes. Gleichzeitig nimmt die Fassade durch seine Materialität einen deutlichen Bezug zur vorhandenen Nachbarbebauung (insbesondere zum Kreishaus) auf und stellt die Gebäude hierdurch in eine partnerschaftliche Beziehung zueinander.