Erweiterungsbau für das Sporthaus eines Schulzentrums

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Neubau eines Sporthauses und Umstrukturierung des Nebenbereichs der Sporthalle
Der bestehende Außensporttrakt im Schulzentrum Mitte, Sprottauer Straße, soll durch eine Umstrukturierung der bestehenden Räumlichkeiten und einen Erweiterungsbau als Sporthaus ergänzt werden.
Der Trakt grenzt an eine vorhandene Sporthalle und ist sowohl vom dazugehörigen Schulzentrum als auch direkt von der Straße aus zu erschließen.
Daneben liegend befinden sich mehrere Sportplätze. Durch die Erweiterung wird nicht nur der zusätzliche Raumbedarf gedeckt, sondern auch der bisher eher rückseitig wirkende Bereich, der hinter der Sporthalle liegt, aufgewertet.
Im Erdgeschoss des Traktes werden vier Umkleiden mit dazugehörigen Sammelduschen, WC-Anlagen und eine separate Umkleide für die Schiedsrichter angeordnet. Des weiteren befinden sich hier die Vereins-, Technik- und Abstellräume. Ein Büroraum und ein Lager für die Außensportgeräte ist von außen zu erschließen.
Der beidseitig auskragende Erweiterungsbau setzt sich leicht gedreht auf das Bestandsdach auf und ist zu den Sportplätzen hin ausgerichtet. Die Erschließung erfolgt über eine innen liegenden Treppe sowie einen Fahrstuhl.
In dem Baukörper ist ein Multifunktionsraum mit dazugehörigen Versorgungsräumen für Versammlungen untergebracht. Mit direkter Anbindung an diesen ist eine Terrasse sowie ein Sonnendeck geplant, um auch größere Veranstaltung im Freien zu ermöglichen und eine direkte Beziehung zu den Sportstätten zu schaffen.
Außenseitig wird der Erweiterungsbau mit einem Plattenwerkstoff in verschieden Grüntönen in Anlehnung an die Sporthalle verkleidet. Die Vorderseite in Richtung Sportplätze wird komplett verglast, um einen Ausblick auf die Sporttreibenden zu ermöglichen.
Der Aufbau ist konstruktiv so geplant, dass der Bestandsbau möglichst unangetastet bleibt.
Die Seitenwände des Baukörpers werden als Fachwerkträger ausgebildet und bilden somit das Haupttragwerk zwischen das sich das Nebentragwerk spannt.
Die Hauptträger liegen auf den Außenwänden des Bestandes sowie auf einzelnen Stützen auf. Das Bestandsdach wird lediglich im Bereich der Treppe und des Fahrstuhls geöffnet und mit dem Aufbau verbunden.